Häufige Fragen

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten?


Die Kosten für unsere Leistungen sind privat zu tragen. Das hat für Sie folgende Vorteile: 1. Ihre Krankenkasse registriert so keine Diagnosestellungen. Das kann z.B. bei einem Krankenkassenwechsel von Bedeutung sein. 2. Die Gestaltung Ihrer Therapie kann flexibel und individuell auf Sie abgestimmt werden. Eine Beschränkung auf die von den Krankenkassen genehmigten Verfahren entfällt.




Wie schnell bekomme ich einen Termin?


Im Gegensatz zu den kassenärztlich niedergelassenen Therapeuten bekommen Sie bei mir schnell, innerhalb von zwei Wochen, einen für Sie passenden Termin. Im Notfall vergebe ich Termine auch kurzfristiger. Eine Terminvergabe ist am Samstag ebenfalls möglich. So können Sie rechtzeitig aktiv werden und psychologische Hilfe bekommen. Warten Sie nicht, bis aus einem psychischen Problem eine ernsthafte Erkrankung entsteht. Wenn Sie derzeit auf einen Therapieplatz bei einem kassenärztlich zugelassenen Psychotherapeuten warten und die Wartezeit zur Stabilisierung nutzen wollen, begleite ich Sie gern in dieser Zeit.




Was ist eine Psychotherapie / psychologische Therapie?


Psychotherapie ist die Behandlung psychischer und körperlicher Erkrankungen mit Hilfe von psychologischen Mitteln, im Gegensatz zu beispielsweise einer medikamentösen Behandlung.




Wer darf Psychotherapie anbieten?


Folgende Berufsgruppen haben in Deutschland die Erlaubnis, psychotherapeutische Behandlungen durchzuführen: Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, Ärztliche Psychotherapeuten, Psychiater und Heilpraktiker für Psychotherapie. Letztere benötigen eine Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde nach dem Heilpraktikergesetz (HPG). Diese wird in Schleswig-Holstein nach bestandener Prüfung durch das Gesundheitsamt Husum erteilt.




Was bedeutet integrative Psychotherapie?


Die integrative Psychotherapie kombiniert verschiedene Therapieverfahren (siehe Angebote) und Techniken miteinander. So kann eine Therapie individuell auf den Einzelnen abgestimmt werden, um den größtmöglichen Erfolg zu erzielen.




Was ist ein Psychologe?


Ein Psychologe hat ein Studium der Psychologie absolviert. Es ist eine Wissenschaft, die sich mit dem Verhalten, Erleben und Empfinden des Menschen beschäftigt. Für die Tätigkeit als Psychlogischer Psychotherapeut ist nach dem Abschluss des Psychologiestudiums eine zusätzliche mehrjährige Weiterbildung erforderlich.




Worin liegt der Unterschied zwischen einer psychologischen Beratung und einer Psychotherapie?


Bei einer psychologischen Beratung handelt es sich um ein persönliches Gespräch, welches das Lösen von Problemen zum Ziel hat, Beratungsbereiche sind zum Beispiel: Eheberatung, Erziehungsberatung, Lebensberatung. Im Unterschied zur Psychotherapie dürfen hierbei keine psychischen Störungen mit einem Krankheitswert behandelt werden. Darüber hinaus sind Bezeichnungen wie "Psychologischer Berater" oder "Lebensberatung" in Deutschland nicht geschützt.




Wann sollte ich besser zum Arzt gehen?


Es kann sein, dass Sie unter einem psychologischen Problem leiden, das eine medikamentöse Unterstützung erfordert. Entweder hat Ihnen Ihr Hausarzt ein Medikament verschrieben, oder Sie haben selbst den Eindruck, dass Sie Psychopharmaka benötigen. In diesen Fällen wenden Sie sich bitte an einen ärztlichen Psychotherapeuten. Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen selbst keine Medikamente verschreiben. Sie können jedoch, wenn es möglich und sinnvoll ist, eng mit einem Psychiater zusammen arbeiten und Sie psychotherapeutisch begleiten und unterstützen.




Was sind psychosomatische Erkrankungen?


Psychosomatische Erkrankungen sind Erkrankungen, die durch die Psyche ausgelöst werden. Ein Beispiel: Wenn Sie Angst haben, wird die Tätigkeit der Nebenniere angeregt. Adrenalin wird vermehrt ausgestoßen. Der Herzschlag erhöht sich, die Verdauung wird eingestellt, der Atem beschleunigt sich. So können Sie die Flucht ergreifen oder kämpfen. Haben Sie eine Panikattacke, gibt es keine reale Gefahrensituation. Diese besteht "nur" in Ihrem Kopf. Da Sie weder kämpfen noch rennen, sondern vielmehr erstarren, setzt der Körper einen Trick ein, um den Überschuss an Nährstoffen abzubauen. Er fängt an zu zittern und schüttet Histamin aus, was zu Magenkrämpfen und Durchfall führt. Ihr Körper funktioniert also perfekt. Der zu "behandelnde Patient" ist vielmehr die Psyche.




Wie sieht eine Depression aus?


Es handelt sich nicht um eine Depression, wenn Sie mal traurig oder gedrückter Stimmung sind. Jeder hat einmal einen schlechten Tag. Das gehört zum Leben dazu. Doch was ist, wenn diese Gefühle nicht weggehen? Was ist, wenn diese Gefühle Ihr Leben beeinträchtigen? Eine Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit, die professionell behandelt werden muss. Eine Depression wird von Jedem anders erlebt, mögliche Anzeichen: Sie haben ein Gefühl der inneren Unruhe und Unkonzentriertheit. Sie wissen nicht, wie Sie durch den Tag kommen sollen. Die Welt sieht grau und trostlos aus. Sie haben körperliche Beschwerden und Schmerzen. Eine Depression beeinflusst den ganzen Menschen: den Körper, die Gefühle und sein Verhalten. Eine psychotherapeutische Behandlung unterstützt Sie in dieser Situation.




Wann ist Angst krankhaft?


Ängste sind grundsätzlich gesunde Reaktionen. Ängste schützen uns vor Gefahren, sie sichern unser Überleben. Wenn jedoch körperliche Symptome aus "heiterem Himmel" und ohne jegliche erkennbare Gefahr auftreten, spricht man von Panikattacken und Ängsten, die uns krank machen und psychotherapeutisch zu behandeln sind.




Was ist eigentlich Coaching?


Coaching ist eine Kombination aus persönlicher Beratung und individueller Unterstützung zur Bewältigung unterschiedlicher Herausforderungen und Anliegen. Im Gegensatz zur Psychotherapie richtet sich das Coaching an "gesunde Personen" und widmet sich ursprünglich Problemen, die aus dem Beruf, aus der beruflichen Situation heraus entstehen. Im Laufe der Zeit wurde der Begiff auf den privaten Bereich übertragen. Psychotherapeutisches Coaching verbindet Elemente der Psychotherapie mit den Elementen des Coaching. Der Mensch wird als Ganzes betrachtet. Veränderungsprozesse werden in allen Lebensbereichen, in beruflichen und privaten, aktiviert.




Wann spricht man von einem Burnout?


Burnout, das Ausgebranntsein, ist eine Reaktion auf anhaltende Überforderungen, Stress und Belastungen am Arbeitsplatz. Der Betroffene fühlt sich emotional erschöpft und weniger leistungsfähig. Er kann mit einer Vielzahl körperlicher (u. a. Schlafstörungen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen) und psychischer Symptome (u. a. Reizbarkeit, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit) verbunden sein.




Was sind Schlafstörungen, und wie kann man diese therapieren?


Schlafstörungen sind Schlafprobleme, die über einen längeren Zeitraum auftreten. Sie behindern den Betroffenen deutlich in seiner Leistungsfähigkeit. Es gibt eine Vielzahl von Schlafstörungen, u.a. Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, morgendliches Früherwachen. Es werden primäre (keine körperlichen oder seelischen Ursachen) und sekundäre (treten im Rahmen von organischen oder psychischen Erkrankungen auf) Schlafstörungen voneinander unterschieden. Die psychotherapeutische Behandlung vermittelt Ihnen Informationen über den Schlaf, untersucht, welche Faktoren oder Situationen die Schlafstörungen auslösen und aufrechterhalten und erarbeitet mit Ihnen schlaffördernde Verhaltensweisen.